Mazedonien

Mazedonien: Hohe Arbeitslosigkeit

Mazedonien ist ein Binnenstaat, mitten auf der Balkanhalbinsel gelegen und grenzt im Norden an Serbien und an den Kosovo, im Osten an Bulgarien, im Süden an Griechenland und im Westen an Albanien.

Mazedonien ist ein Gebirgsland mit mehreren Dutzend Zweitausendern. Die ehemalige Republik Mazedonien erlangte nach dem Zerfall Jugoslawiens im Jahr 1991 ihre Unabhängigkeit. Zwei Drittel der Bevölkerung sind Mazedonier. Daneben gibt es eine albanische sowie kleinere Minderheiten Türken und Roma.

Korruption, ein zu grosser Beamtenapparat und eine ineffiziente Industrie sind Probleme, mit denen Mazedonien als post-sozialistischer Staat zu kämpfen hat.

Die hohe Arbeitslosigkeit stellt das wirtschaftliche Hauptproblem dar: über ein Drittel der arbeitsfähigen Bevölkerung ist ohne Arbeit! Entsprechend hoch ist mit rund 30% auch die Zahl der Bevölkerung, welche unter der Armutsgrenze lebt. Für einen Westeuropäer ist diese Armut unvorstellbar. Das Durchschnittsnettogehalt eines berufstätigen Mazedoniers lag im Dezember 2008 nach Angaben des Statistischen Amtes Deutschland bei umgerechnet rund 420 Franken im Monat.

Das Handelsbilanzdefizit ist hoch: die Einfuhren übertreffen die Ausfuhren um über 70%. Ausgeglichen wird es überwiegend durch Transferzahlungen der im Ausland lebenden Mazedonier. Die Textilbranche ist der wichtigste Handelssektor und steht für mehr als die Hälfte der Gesamtausfuhren. Andere wichtige Ausfuhrgüter sind Eisen, Stahl, Wein und Gemüse.

Zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen kam es im Jahre 2001 zwischen mazedonischen Behörden und albanischen Extremisten. Diesem Konflikt waren Forderungen albanischer Politiker nach mehr Rechten für die albanische Bevölkerung ergebnislos vorausgegangen. Albanische Nationalisten griffen daraufhin mazedonische Polizeistationen und Einrichtungen der Regierung an.

Unsere Hilfe

Literatur

  • Die Buchhandlung «Offenbarung» ist die einzige evangelische Buchhandlung in Mazedonien. Weil die Bücher aus wirtschaftlichen Gründen nicht kostendeckend verkauft werden können, unterstützt die Christliche Ostmission die Buchhandlung finanziell. Dadurch ist die Literatur für alle erschwinglich.
  • An der Internationalen Buchmesse in Skopje mit jeweils rund 70'000 Besuchern, finanziert die COM die Standgebühr der einzigen evangelischen Buchhandlung.
  • Seit über 20 Jahren arbeitet die Christliche Ostmission mit dem Physikprofessor Ivan Grozdanov zusammen. Er ist die führende Persönlichkeit beim Übersetzen und Verlegen von christlicher Literatur. Daneben betätigt er sich auch als Schriftsteller und hat bereits viele eigene Bücher herausgegeben.


Mission

  • Die COM unterstützt die Baptistengemeinde «Good News» in Skopje, die im Stadtteil Aerodrom mit über 100'000 Einwohnern im missionarischen Gemeindeaufbau tätig ist.

 

 

Wissenswert

Während 3 Jahren hat die Christliche Ostmission die Übersetzung des Neuen Testaments in die heutige Sprachform finanziert. Dr. Ivan Grozdanov hat die Texte für das Neue Testament Ende 1998 fertiggestellt.

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