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Christliche Ostmission
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Senfkornprojekte

Getrieben von der Liebe Gottes sät die Christliche Ostmission seit Jahrzehnten «Samenkörner». In Form von Ideen, Ermutigung, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein werden sie in die Köpfe und Herzen von vertrauenswürdigen Menschen gepflanzt. Wenn die Samenkörner aufgehen, ermöglichen sie den Menschen ein Leben in Eigenverantwortung und Würde. Ein Stück Himmelreich auf Erden.

Die Menschen nehmen diese Hilfe zur Selbsthilfe auf und setzen sie in kleinen Schritten in die Praxis um. Schritt für Schritt erleben sie persönliches Wachstum und oft das Gedeihen von Firmen und Organisationen. Von der praktischen Liebe und Anteilnahme werden Menschen angesprochen und angespornt, ihrer Resignation zu entfliehen und ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Eine Aufwärtsspirale kommt in Gang und steckt andere an. Die Hilfe zur Selbsthilfe unserer Senfkornprojekte vermindert Armut und zwar langfristig.

Dank solcher Projekte ist es der COM gelungen, unzählige Frauen aus der Gefangenschaft der Zwangsprostitution zu befreien. Nach einem langen Prozess der Trauma-Aufarbeitung sind viele von ihnen wieder in der Lage, einen Beruf zu erlernen und einer geregelten Arbeit nachzugehen. So können sie selbständig für sich und ihre Kinder sorgen.

Arbeitslose Männer und Frauen wurden durch solche Samenkörner ermutigt und befähigt, eigene Firmen zu gründen. Sie haben gelernt, Ziele zu verfolgen und Schwierigkeiten zu überwinden. Dadurch haben sie nicht nur ihre eigene wirtschaftliche Situation verbessert, sondern auch jene ihrer Mitarbeiter und deren Familien.

Die Senfkornprojekte der Christlichen Ostmission bauen auf die Verheissung, welche Jesus im Senfkorn-Gleichnis in Matthäus Kapitel 13, Verse 31-32 macht:

«Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es grösser als alle Kräuter und wird ein Baum, so dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.»