
In vier Teams – in den Städten Gomel, Grodna, Minsk und Mogiljow – betreuen Spitex-Pflegerinnen rund 60 Personen. Es sind kranke, behinderte oder betagte Menschen, die Pflege benötigen und den Alltag nicht allein bewältigen können.
Zu den angebotenen Leistungen gehören neben Pflege auch Hilfe bei der Körperhygiene, Kochen und Putzen. Ebenso wichtig ist für viele Kranke und Betagte die menschliche Zuwendung. Die Pflegerinnen nehmen sich Zeit für ihre Klientinnen und Klienten, hören zu oder lesen etwas vor. Für vereinsamte Menschen sind die Spitex-Frauen oft die einzigen Bezugspersonen.
Wo die materielle Not besonders gross ist, bringen die Pflegerinnen ab und zu auch Lebensmittel oder Kleider aus der Sammlung der Christlichen Ostmission mit. Oder sie bieten Freiwillige aus einer lokalen Kirchgemeinde zum Holzhacken auf. Die meisten Betreuten bleiben über Jahre im Spitex-Programm. Die Konstanz gibt ihnen Sicherheit. Zu wissen, dass sie nicht alleine sind, tut diesen Menschen unendlich gut.
Spitex Bethanien ist als Gemeinschaftsprojekt mit der Schwesternschaft der Stiftung Diaconis Bern entstanden.