Mission

Nebst der umfangreichen humanitären Hilfe, die wir seit Jahrzehnten leisten, engagieren wir uns auch in der christlichen Mission.

Unsere Hilfe

Moldawien/Zentralasien

In enger Partnerschaft mit der Christlichen Universität «Divitia Gratiae» (UDG) in Chisinau, Moldawien, ermöglicht die Christliche Ostmission fundierte Ausbildungen in Theologie, Sozialarbeit und Betriebswirtschaft. Diese Kombination vermittelt nicht nur geistliche Tiefe, sondern auch das praktische Wissen, um Projekte eigenständig und nachhaltig umzusetzen.

Die UDG ist für viele Christinnen und Christen aus Zentralasien die einzige Möglichkeit, Theologie zu studieren. Das gibt ihr grosse regionale Bedeutung. Auch nach dem Abschluss bleiben die Studierenden mit der Universität und der Christlichen Ostmission verbunden und werden weiter begleitet und unterstützt – damit ihr Engagement langfristig Früchte trägt. Die meisten Pastoren in Osteuropa und Asien erhalten für ihren Dienst keinen Lohn. Die Christliche Ostmission unterstützt hauptsächlich Schulungen zum Aufbau von Familienbetrieben. Dies hilft den Mitarbeitern in verschiedenen Diensten, selbst ein Einkommen zu erzielen.

Für Interessierte, die nicht vor Ort studieren können, bietet die UDG regionale Kurse und Ausbildungsprogramme in den jeweiligen Ländern an. So wird Bildung zugänglich.

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Gemeindebau in Nordmazedonien

Mit grossem Engagement, Professionalität und viel Herz setzen sich Mitarbeitende und Ehrenamtliche für die Gemeindearbeit in Nordmazedonien ein. Ihr Ziel: Menschen die Hoffnung des Evangeliums näherbringen und Christinnen und Christen ermutigen, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

In Nordmazedonien, diesem Land voller Herausforderungen, wächst eine hoffnungsvolle Bewegung. Pastor Marko ist der Leiter von Eklesia, dem «Zentrum für Glaube, Hoffnung, Liebe», wie sich die Gemeinde nennt. Pastor Markos Grosseltern gründeten sie in ihrer Stube in Skopje. Seither haben hier viele Menschen zum christlichen Glauben gefunden. Eine wachsende Gemeinschaft aus Menschen aller Generationen ist entstanden. Die Gemeinde ist ihnen geistliches Zuhause und begleitet sie im Glauben.

Die Zusammenarbeit mit der Christlichen Ostmission begann vor Jahrzehnten, als Kuriere Bibeln und Geld schmuggelten, um die Christen in den atheistischen Staaten hinter dem Eisernen Vorhang zu unterstützen. Mittlerweile haben die Menschen in Nordmazedonien die Freiheit zu glauben, was immer sie wollen, aber gesellschaftlich akzeptiert sind evangelische Christen noch lange nicht.

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Evangelium in einem herausfordernden Kontext

Marko Grozdanov erzählt: «Nordmazedonien ist eines der ärmsten Länder Europas mit einem extrem hohen Mass an Korruption. Die orthodoxe Kirche prägt Gesellschaft und Politik stark, evangelische Gemeinden stossen oft auf Skepsis. Evangelische Christen hier im Balkan sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert: Oft wird ihr Glaube von ihren Familien nicht akzeptiert. Sie werden belächelt oder sogar schlecht behandelt.

Wir versuchen, in einer säkularen Gesellschaft als Nachfolgerinnen und Nachfolger von Jesus zu leben. Wie können wir heilig leben in einer Welt, in der es so viel Gewalt, Korruption und Habgier gibt? Kann man ohne diese Verlockungen glücklich sein? Wir glauben ja. Aber es ist eine tägliche Herausforderung.»

Marko Grozdanov und sein Team lassen sich nicht unterkriegen. Sie stärken die Gläubigen und ermutigen sie, ihren Glauben im Alltag zu leben. Gemeinsam laden sie Menschen ein, Jesus Christus kennenzulernen: «Unser Auftrag ist es, zu zeigen, wie das Evangelium Leben verändert und dadurch auch Familien, Städte und letztlich unser ganzes Land.»

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Gutes Miteinander

«Es gibt weniger als ein Prozent evangelische Christen im Land. Wir bemühen uns um eine gute Zusammenarbeit mit allen. Zu uns gehören drei Tochtergemeinden in Zentral- und Ost-Mazedonien. Wir stehen den jungen Gemeinden bei mit Predigten, Veranstaltungen wie Glaubensgrundkursen und bei praktischen Fragen. Wir werden aber auch durch sie gesegnet: ihr Enthusiasmus und ihre Liebe zum Evangelium sind ansteckend. Für mich ist es grossartig, ihr Mentor zu sein und staunend zu sehen, wie Gott an ihnen und durch sie wirkt», sagt Marko. Dimitar, der ehrenamtliche Pastor in Strumica, erzählt: «Viele erleben wegen ihres Glaubens Ablehnung in der Familie. In der Gemeinde finden sie Annahme, Ermutigung und eine neue Familie.» Borce will mit seiner Gruppe in Prilep und einem Bücherclub Menschen erreichen: «Wir wollen ein Leuchtturm für Jesus sein.» Natalja, die Verantwortliche in Radovish, engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich. Als Pflegemutter von benachteiligten Kindern hat sie erlebt, wie praktisch gelebter Glaube Leben verändert.

Marko: «Möglich wurden die Gemeindegründungen auch dank der finanziellen Unterstützung der Christlichen Ostmission. Diese Partnerschaft hat unserer Gemeinde ermöglicht, Bücher und Kursmaterialien zu veröffentlichen, Konferenzen und evangelistische Veranstaltungen abzuhalten, Videos und Musik zu produzieren und sogar ein Gemeindezentrum zu bauen. Herzlichen Dank für die treue Unterstützung und Zusammenarbeit all die Jahre.»

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Eine Gemeinde mit Wurzeln – und Vision

Seit dem Umzug ins neue Gemeindezentrum 2018 wächst die Gemeinde – nicht nur in Zahlen, sondern auch im Engagement: Verschiedene Gruppen kümmern sich um Musik, Besuchsdienst, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen. Sonntagsgottesdienste gehen oft direkt in gemeinsame Mittagessen über, echte Gemeinschaft wird gelebt.

Ein weiteres Ziel ist der Aufbau eines nationalen Kompetenzzentrums für Evangelisation und Gemeindebau. Marko Grozdanov will junge Menschen fördern und in Leitungsaufgaben einführen. Schulungen, Konferenzen und Theologiekurse sollen dies ermöglichen – Schritt für Schritt, im Vertrauen auf Gottes Führung. Marko sagt: «Unser Ziel ist, Gottes Willen zu erfüllen und mitzuhelfen, das rettende Evangelium von Jesus Christus im ganzen Land bekannt zu machen.»

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Vietnam - Perspektiven durch Bildung

Seit 2025 engagiert sich die Christliche Ostmission in einer theologischen Ausbildungsstätte in Da Nang (Vietnam). Ziel ist es, in Zukunft jungen Menschen in der Region Zugang zu einer qualifizierten Ausbildung zu ermöglichen und damit neue Perspektiven zu schaffen.

Die Schule ist überregional ausgerichtet und bietet – neben der theologischen Ausbildung – auch einen praxisnahen Lehrgang in Betriebswirtschaft und Unternehmensführung an. Die Studierenden erwerben das notwendige Wissen, um einen eigenen Familienbetrieb erfolgreich zu führen und wirtschaftlich unabhängig zu werden.

Darüber hinaus werden Mentorinnen und Mentoren ausgebildet, die ihr Wissen weitergeben und andere beim Aufbau von Familienbetrieben begleiten. So entsteht eine nachhaltige Wirkung weit in die Gesellschaft hinein.

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Einsatz für Religionsfreiheit

Unterstützung für Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden

In vielen Teilen der Welt leben Christinnen und Christen in ständiger Angst vor Gewalt und Unterdrückung. Sie werden wegen ihres Glaubens bedroht, benachteiligt oder angegriffen – oftmals mit schwerwiegenden Folgen für ihr Leben und ihre Familien. Schätzungen zufolge sind weltweit über 200 Millionen Menschen in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt. 

Die Christliche Ostmission engagiert sich für diese Menschen, indem sie die Kommission für Religionsfreiheit (RLC) der Weltweiten Evangelischen Allianz unterstützt. Die RLC setzt sich auf politischer und diplomatischer Ebene für verfolgte Christinnen und Christen ein. Sie pflegt Kontakte zu Regierungen und internationalen Organisationen, erstellt Berichte und Analysen für die Vereinten Nationen und andere Institutionen und leistet materielle sowie rechtliche Hilfe für Betroffene. Durch diesen Einsatz wird die Stimme der Verfolgten gehört und ihr Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit wird gestärkt.

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Literaturarbeit

In der Herstellung von Literatur und Schulungsmaterial haben sich während den vergangenen Jahren Nordmazedonien, Rumänien und Moldawien zu Partnerländern entwickelt.

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Kultusprojekte

Die Christliche Ostmission finanziert den Druck und den Vertrieb von Bibeln, christlicher Literatur und Schulungsmaterial.

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Gemeinnützige Projekte

Zur Literaturarbeit gehören auch Herstellung und Vertrieb von Schulungsmaterial und Büchern rund um das Thema Lebenshilfe. Und über die Jahre hat die Christliche Ostmission Schulungsmaterial für viele Themen der Betriebswirtschaftslehre entwickelt und verbreitet.

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Wo unsere Hilfe ankommt

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Treten Sie mit uns in Kontakt

Für weitere Fragen steht Ihnen Gallus Tannheimer gerne als Kontaktperson zur Verfügung.