Menschenhandel

Menschenhandel ist eine moderne Form der Sklaverei

Weltweit fallen laut EDA jährlich bis 2.5 Millionen Personen dem Menschenhandel zum Opfer. Frauen und Kinder sind besonders gefährdet. Die Christliche Ostmission setzt sich gegen den Menschenhandel ein.

Menschen werden für die sexuelle Ausbeutung in der Prostitution, Ausbeutung ihrer Arbeitskraft, für die Herstellung pornographischen Materials und die Entnahme von Körperorganen angeworben, vermittelt und angeboten.

Auch Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, Zwangsheirat, Zwang zu Bettelei und Drogenschmuggel sind Praktiken, die zur modernen Sklaverei gehören. Dabei handelt es sich um vielfältige Situationen der Ausbeutung, die eine Person aufgrund von Drohungen, Gewalt, Zwang, Irreführung und/oder Machtmissbrauch aus eigener Kraft nicht verlassen kann.

Gemeinsam brechen wir das Schweigen.

Anmeldung Menschenhandel-Zeitschrift

Die Zeitschrift «Menschenhandel ist grausam. Schweigen auch!» informiert vierteljährlich zum Thema Menschenhandel. Wir senden Ihnen diese kostenlos zu.

 

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Unsere Hilfe

Prävention

Kinder, die aus zerrütteten Familienverhältnissen kommen oder vernachlässigt werden, laufen Gefahr, in eine Ausbeutungssituation zu geraten. Um dem entgegen zu wirken, schult die Christliche Ostmission in Zusammenarbeit mit ihren Partnern Pflegefamilien, die bereit sind, Kinder bei sich aufzunehmen. Die Kinder werden in ihrer persönlichen wie schulischen Entwicklung bis zur Selbständigkeit hin begleitet. Andere erhalten ganzheitliche Hilfe in Tageszentren und Nachtkrippen.

 

Opferbefreiung und Rückschaffung

Mit gezielten Einsätzen an Grenzübergängen engagiert sich die COM in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen für die Befreiung  von Kindern, Teenagern und Frauen, aus ihrer Ausbeutungssituation. In grenznahen Übergangsheimen erhalten die Betroffenen Schutz und psychologische Betreuung. Eine Rückkehr zu ihren Familien wird angestrebt, wenn ihre Sicherheit nicht gefährdet ist.  Andere erhalten Unterschlupf in den partnereigenen Schutzhäusern.

 

Rehabilitation

Die Betreuung der traumatisierten Kinder und Frauen erfordert professionelle und individuelle Hilfe. Die Aufarbeitung der grauenhaften Erlebnisse benötigt oft Jahre. Mit verständnisvoller Begleitung, Respekt und Wertschätzung werden die Opfer auf dem Weg in ein würdiges und selbständiges Leben begleitet.

 

Strafverfolgung

Genaue juristische Kenntnisse der landeseigenen Gesetze und Beweismaterial sind nötig, um eine erfolgreiche Strafverfolgung einzuleiten. Viele Frauen sind – wenn sie sich sicher und begleitet fühlen –  zu Strafanzeigen bereit.

 

Reintegration

Eine grosse Herausforderung besteht in der Reintegration der Opfer in die Gesellschaft. Oft können die Kinder und Frauen nicht in die alte Umgebung zurückkehren. Die Christliche Ostmission unterstützt die Opfer mit Aus- und Weiterbildungen und ermöglicht damit ihre Reintegration.

 

Schweiz

Mit Informationsveranstaltungen und Strassenaktionen in der Schweiz macht die Christliche Ostmission auf die komplexen Zusammenhänge des Menschenhandels aufmerksam, mit dem Ziel, die Bevölkerung mehr für dieses Unrecht zu sensibilisieren. Die Schweiz ist Ziel- und Transitland für Menschenhandel.

 

Bestellung Infodossier Menschenhandel

Das Infodossier informiert eingehend über die Problematik des Menschenhandels und über Faktoren und Zusammenhänge, die dieses Verbrechen fördern. Weiter enthält es Angaben über das Engagement der Christlichen Ostmission in diesem Bereich.

 

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